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Gewässer in der Kulturlandschaft

Gewässer sind ein untrennbarer Bestandteil der Kulturlandschaft. In vielen Fällen hat der Wasserbau die Nutzung der Talauen erst ermöglicht. Die Landschaften in Europa sind zu 90% Kulturlandschaften geprägt durch die unterschiedlichen Nutzungen und Anforderungen wie Siedlungen, Landwirtschaft, Bewässerung, Schiffahrt oder Hochwasserschutz. Die Nutzungen und Anforderungen haben zum Teil zu tiefgreifenden Veränderungen der Gewässer geführt. Heute stehen ökologische Anforderungen stärker im Mittelpunkt. Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie fordert die Wiederherstellung naturnaher Gewässer bzw. das gute ökologische Potenzial. Mühlen, Kanäle, Wiesenbewässerung sind kulturelle Zeugen vergangener Nutzungen, sie bieten heute z.B. Möglichkeiten der touristischen Nutzung oder sind Elemente der regionalen Identität. Aus dem Erhalt historischer Elemente können sich Konflikte mit ökologischen Anforderungen oder anderen Nutzungen ergeben. Hier bieten wir Beratung, die Suche nach angemessenen Konfliktlösungen und die didaktische Aufbereitung an.

Das Roettcher Ingenieurconsult unterstützt die Weimarer Erklärung der Deutschen Wasserhistorischen Gesellschaft (DWhG).

Herr Dr.-Ing. Klaus Röttcher forscht seit vielen Jahren am Kanal des Landgrafen Carl von Hessen-Kassel. Im Wintersemester 2006/2007 und im Sommersemester 2007 hat an der Universität Kassel Fachgebiet Landschaftsplanung und Naturschutz eine Projektgruppe zum Thema Kulturlandschaft am Beispiel des Kanals des Landgrafen Carl und der Carlsbahn gearbeitet. Hierzu ist eine sehr schöne Homepage entstanden.